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Wochenzeitung DIABOLO:
Global-Rap
Akua Naru in der Kulturetage12.10.2017



Hip-Hop mit Tiefgang und kritischen Texten – dafür steht die Wahl-Kölnerin Akua Naru. Die ursprünglich aus den USA stammende Rapperin mischt afrikanische Rhythmen und Klänge mit Jazz, Blues, Neo Soul nebst smoothen Beats.

Seit ihren Anfängen als MC im Duo mit ihrem Onkel in den Hinterhöfen von Akuas Geburtsstadt New Haven im US-Bundesstaat Connecticut hat sich viel getan. Für die Tochter einer Supermarkt-Kassiererin und eines Angestellten in einer Krankenhauswäscherei erwies sich die Trennung der Eltern als schmerzhaft – inspiriert durch eine christlich geprägte Großmutter sowie eine den Kirchenchor der Gemeinde leitenden Tante zum einen sowie jenen Hip-Hop-begeisterten Onkel zum anderen begann die Siebenjährige das Verschwinden des Vaters mithilfe von selbstverfassten Gedichten zu bewältigen. Ermutigt durch ihren Onkel war der Schritt zum Rappen für Akua naheliegend. Einem Urbanistik-Studium in New Jersey folgten gesammelte Lebenserfahrungen zunächst in Philadelphia und New York, später dann Weltenbummeln durch Asien und Westafrika nach, wohin es die Rap-Poetin stets auf der Suche nach eigenen Wurzeln verschlug. Anno 2006 landete Akua Naru dann der Liebe wegen im rheinischen Domstädtchen Köln. Sie nahm ein Album auf, dem weitere folgen sollten.
Mit „When the joy comes“ bringt die Powerlady nach wie vor von Deutschland aus ihren Concious-Rap voran und wird auch bei ihrem Live-Act in Oldenburg beweisen, wie perfekt sich politische Dringlichkeit und feministische, intellektuelle Poesie mit Global Hip-Hop, Jazz, Blues, R&B undundund zusammenbringen lassen. Klingt verlockend!

Text  |  Horst E. Wegener


Akua Naru
Sa. 13.10, 20 Uhr, Kulturetage, Ol

Foto:
Über den Dächern von Oldenburg

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