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Buch-Tipps

MoX - Veranstaltungsjournal
„Sternstunden der Bedeutungslosigkeit“
von Rocko Schamoni14.11.2017

<i>MoX - Veranstaltungsjournal</i><br />„Sternstunden der Bedeutungslosigkeit“ <br />von Rocko Schamoni

MoX: Wovon handelt das Buch?
Björn Hinrichs: Das Buch handelt von dem mittzwanzigjährigen Michael Sonntag, welchen man als den „Fürst des Überflüssigen“ küren könnte. Jener Hauptcharakter erscheint als recht melancholische und verschrobene Person mit einem Hang zur ständigen Selbstkritik. Zusammen mit seinem Mitbewohner Bruno lebt er in den Tag hinein, ohne wirklich eine Zukunftsperspektive zu haben. Darüber hinaus ist er ein Hypochonder, dessen ständige Beschwerden vom Arzt aber nicht bestätigt werden können. Zusätzlich zu diesen Spleens neigt er dummerwiese auch noch zum Alkohol, der in diesem Buch eine wiederkehrende Rolle spielen wird. Eigentlich ist Michael Sonntag Kunststudent, doch er hat sich nur pro Forma einschreiben lassen, denn von der Kunst an sich hält er nicht viel. Seinen Lebensunterhalt verdient sich Sonntag durch das Plakatieren von Wänden und Säulen, zwischendurch begleitet er auch mal als Roadie eine recht unbekannte Band. Im Laufe der Handlung wird man noch auf diverse Charaktere stoßen, wie beispielsweise Sonntags speedabhängigen Arbeitgeber von dem Plakatierjob und seine Nachbarin, die er schon lange heimlich beobachtet und begehrt.  Alles in allem gewährt uns das Buch einen Einblick in Sonntags merkwürdiges Leben, das hauptsächlich in der Stadt Hamburg spielt.
MoX: Wie haben Sie das Buch gelesen?
Björn Hinrichs: Ich habe es ganz klassisch auf dem Papier gelesen. Aber auch nur, weil ich es von meiner besten Freundin ausgeliehen bekommen habe. Sie hat mir dieses Buch sehr oft ans Herz gelegt, aber ich war immer zu faul, es mir selbst zu besorgen. Also hat sie es mir einfach in die Hand gedrückt. Die klassische Variante des Lesens finde ich viel entspannter, da man nicht, wie es beim E-Book der Fall wäre,  auf die Akkulaufzeit oder Sonstiges achten muss.
MoX: Was hat Ihnen besonders gut an dem Buch gefallen?
Björn Hinrichs: Die einfache Sprache hat mir sehr gefallen, da sie klar und verständlich ist. Jede Formulierung lässt sich gut nachvollziehen. Zudem kann man sich als männlicher Student in den Mittzwanzigern gut mit der Hauptperson identifizieren.
MoX: Wem würden Sie das Buch empfehlen?
Björn Hinrichs: Ich würde es nicht allen empfehlen, denn man muss diese Art von trockenem Humor schon mögen. Stellenweise ist es einfach nur witzig, weil es nicht witzig ist. Grundsätzlich würde ich es Lesern ab 16 Jahren empfehlen.

Interview und Foto | Dana Hubrich

Foto:
Über den Dächern von Oldenburg

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