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Musik aus Leidenschaft
Singer Songwriter Lukas Plöhn08.08.2017



Mit der Veröffentlichung seines ersten Albums ging für den Oldenburger Musikstudenten Lukas Plöhn ein Traum in Erfüllung. Gemeinsam mit seiner Band nahm er 13 Songs auf, in die er seine ganze Leidenschaft gelegt hat. Jetzt geht es dem Musiker darum, seine Songs in die Öffentlichkeit zu tragen.
Angefangen hat alles im jugendlichen Alter vor 10 Jahren. Lukas Plöhn macht die ersten Gehversuche auf der Gitarre. „Das war damals noch eine klassische Gitarre und hat mir erstmal nicht so viel Spaß gemacht“, erinnert er sich. Vier Jahre später tritt aber die E-Gitarre in das Leben des Nachwuchsmusikers: „Da war ich dann total geflasht und ich hab akribisch geübt bis ich mir mit so 17 oder 18 Jahren eine Western-Gitarre gekauft hab’.“ Mit dieser Gitarre wiederum begann dann die Leidenschaft von Lukas Plöhn für Singer Songwriting. „Jetzt habe ich mich auch getraut zu singen. Die Initialzündung war ein Vorspiel im Musikunterricht und die positiven Rückmeldungen, die es darauf gab“, erinnert sich Lukas Plöhn. Zunächst covert Lukas Plöhn noch Songs, bevor er dann anfängt, eigene Melodien und Texte zu schreiben. Bis heute ist es ihm dabei wichtig, dass sich die Leute, die seine Musik hören, auch in den Texten wiederfinden können. „In meinen Songs thematisiere ich vieles, was junge Erwachsene bewegt, Dinge, die in ihrem Alltag vorkommen“, erklärt er. Diese Themen versucht er dann musikalisch auf die Gitarre zu übertragen.
Nach der Schule verschlägt es den Musiker zunächst nach Hamburg. Im Sommer 2014 beginnt er an der Deutschen Pop Akademie in Hamburg einen einjährigen Singer Songwriter Kurs, den er mit einem Diplom abschließt. „Zuvor hatte ich schon meinen ersten Song aufgenommen, mit einem Freund im Homestudio.“ Motiviert durch seine Dozenten in Hamburg macht sich Plöhn dann an die Arbeit und beginnt eine mehrmonatige Schreibphase in der 10 Songs entstehen. Diese sollen nun natürlich nicht im privaten Archiv des Musikers dahinschlummern, sondern auch von möglichst vielen Menschen gehört werden. Daher schließt sich Lukas Plöhn mit fünf befreundeten Musikern zusammen und nimmt an 2 Wochenenden sein erstes Album „Allein zum Mond“ auf. „Ein wesentlicher Teil des Albums kommt dann auch von der Band, denn Einflüsse der einzelnen Musiker kann man natürlich hören“, erklärt er. Jeder aus der Band trägt etwas zu den Songs bei, so entsteht aus der ursprünglichen Idee über die Kommunikation untereinander und das Zusammenfügen der unterschiedlichen Eindrücke, der fertige Song. Auf dem Album hört man dann Songs, die mit vielen Klangfarben punkten können und gekonnt die Stimmung der Texte transportieren. Musikalisch orientiert sich Lukas Plöhn an Singer Songwritern wie Joris, John Mayer oder Simon & Garfunkel.
Nachdem das Album am 2. Mai dieses Jahres veröffentlicht wurde, folgte die Livepremiere von Lukas Plöhn & Band am 24. Mai im Amadeus. Ein Ereignis, das man als Musiker nicht so schnell vergisst: „Wenn man hinterher positive Rückmeldungen bekommt und die Leute eine CD kaufen, das ist dann schon etwas ganz Besonderes.“ Diese Erfolgserlebnisse motivieren dann auch, an neuen Songs zu schreiben und nach neuen Auftrittsmöglichkeiten zu suchen. „Wir wollen auf jeden Fall weitere Konzerte spielen, aber es muss dann auch alles passen und für die Musiker muss etwas gutes dabei herauskommen“, erklärt Lukas. Zuletzt konnte man das Ensemble auf dem UniFrei. Festival hören, vor kleiner Kulisse konnte man auch dort überzeugen. Demnächst steht dann auch ein Videodreh an, denn Promo auf Facebook oder YouTube gehört heutzutage eben einfach dazu: „Wir wollen uns nicht auf der CD ausruhen, sondern sind natürlich motiviert weiter zu machen.“
Text und Foto: Christoph Kienemann

Foto:
Oldenburger Kultursommer

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