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Aufs und Abs
Roll on Mouche sind zurück28.02.2017



Die Oldenburger von Roll on Mouche verbinden mit ihrer Musik Rock, Funk und Blues Elemente zu einer Mischung, die schon so manches Publikum zum Schwitzen gebracht hat. Das Quartett hat sich das Amüsement ihrer ZuhörerInnen auf die Fahnen geschrieben und so ist auch der Name der Gruppe eine Anspielung auf einen berühmten Pariser Amüsierbetrieb. Ein bisschen Ironie gehört zum Bandkonzept.
Das Leben von Bands verläuft meistens nicht geradlinig. Zumeist fängt man mit vorsichtigen Gehversuchen an, feiert erste Erfolge, auf die kleinere Rückschläge folgen. So in etwa lässt sich auch der Weg von Roll on Mouche beschreiben. Die Geschichte der Band lässt sich bereits ins Jahr 2013 zurückverfolgen, als sich Bandleader Mickey Copello Mitstreiter für eine Band suchte, die fortan Songs von Hendrix & Co coverte. Neben einem Saxofonisten und einem Bassisten verpflichtete man Schlagzeuger Iko, der bis heute geblieben ist. „Als Quartett ging es  aber nicht so richtig weiter“, erinnert sich Mickey. Beim Freifeld Festival 2014 stellte sich dann der erste Erfolg ein. Roll on Mouche konnten den dortigen Bandcontest für sich entscheiden. Die Band trat nun als Trio auf und spielte Support-Gigs für Rhonda, The Mitch Hillford Front oder Marius Tilly. Danach wurde es erstmal ruhig um Roll on Mouche und wieder gab es einen Wechsel der Besetzung. Neben Mickey und Iko besteht die Band heute aus Torben Wendt am Bass und Menno Müller an der Orgel. „In dieser Besetzung haben wir zwar erst zwei Auftritte absolviert, dafür haben wir uns im letzten Jahr aber vollkommen den Aufnahmen für unser neues Album gewidmet“, so Mickey. Dem Sound der Band haben die beiden Neulinge offenbar gutgetan: „In dieser Besetzung klingen wir jetzt viel runder.“
Musikalisch präsentieren sich Roll on Mouche dabei schon seit Beginn als äußerst vielfältig. „Wir machen grundsätzlich Rock mit Blueseinflüssen und haben aber auch Anleihen aus dem Funk, dem Soul oder dem Pop“, beschreibt Mickey den Sound der Band. „Von uns Vieren hat jeder seine eigenen Vorzüge und bringt diese mit in die Band ein, daraus entsteht dann eine interessante Mischung“, meint Torben. „Teilweise sind unsere Songs schon sehr groovig und funkig, andere sind eher riffbasiert“, ergänzt Iko. Hören kann man diesen Mix auf dem gerade fertiggestellten Album der Band. „Night Owl“ hat die Band komplett in Eigenregie aufgenommen und produziert. Dass drei Mitglieder der Band in Oldenburg Hörakustik studieren, hat dabei mit Sicherheit nicht geschadet. Das Ergebnis wird man erstmals am 31. März bestaunen können, denn dann steigt im Oldenburger Headcrash die „Night Owl“ Record-Release-Party. „Der Name spielt natürlich darauf an, dass wir alle eher nachtaktiv sind“, erklärt Mickey.
„Für die Zukunft wollen wir dann natürlich wieder vermehrt Gigs spielen“, so Mickey. Nachdem man die anstrengenden Albumaufnahmen hinter sich gebracht hat, will man natürlich die vielen neuen Songs auf Festivals und in und um Oldenburg präsentieren. „Wir wollen auch mal raus aus Oldenburg“, so Keyboarder Menno. Geklappt hat dies im letzten Jahr bereits, als man einen Auftritt in der Hamburger Barbarabar absolvierte. Nun wird man eine Band erleben können, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt, sondern bei der der Spaß im Vordergrund steht. „Wir sind keinesfalls albern, sondern setzen eher auf subtilen Humor“, so Mickey. So geht es dann auch in den Texten der Band um die vielen Aufs und Abs im Leben der Endzwanziger. Es geht also um den bunten Alltag der Band, der dann auf eine gewisse Weise schon wieder typisch Blues ist.
Text und Foto: Christoph Kienemann

Foto:
Über den Dächern von Oldenburg

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