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Stadtteilzeitung Donnerschweer:
Das nächste Quartier: EWE-Areal am Bahnhof wird zum Büro-, Dienstleistungs- und Wohnort18.03.2017









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Christoph Kienemann

Zwischen ZOB und Ringlokschuppen wächst zurzeit noch Gras und parken einige Autos. Auf der Brachfläche, die im Besitz der EWE AG ist, soll in Zukunft jedoch einiges passieren. Bereits im Jahr 2014 führte die EWE, in enger Abstimmung mit der Stadt Oldenburg, einen städtebaulichen Wettbewerb durch, der die Zukunft für die Entwicklung des Quartiers klären sollte. Gesucht wurde ein Konzept, dass Richtwerte für die städtebauliche Neuordnung des EWE-Geländes liefern und das Gelände an die Innenstadt im Westen, Donnerschwee im Norden, das Bahnhofsviertel im Süden und den ZOB im Osten anbinden sollte. Die Jury, in der neben Baudezernentin Gabriele Nießen und Architekturexperten unter anderen die RatsvertreterInnen Hans-Peter Blöcker (CDU), Ursula Burdiek (SPD) und Sebastian Beer (Grüne) saßen, entschied sich für den Entwurf des niederländischen Architekturbüros KAW Architekten, den das Büro gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten nsp Christoph Schonhoff aus Hannover erarbeitet hatte.
Grundsätzlich soll das neue Quartier eine starke Ausrichtung auf Gewerbe und Dienstleistungen haben und zu einer kerngebietstypischen Durchmischung beitragen. Im Gegensatz zu den in der Vergangenheit entwickelten Flächen der Donnerschwee Kaserne oder der Nordseite des Alten Stadthafens, steht hier nicht die Schaffung neuen Wohnraumes im Vordergrund. Lediglich 25% der entstehenden Gebäudefläche soll als Wohnraum realisiert werden. Die Stadt erwartet zudem durch das neue Quartier Lärmemissionen von erheblichem Ausmaß. Daher wurde entschieden, eine vollumfängliche Bauleitplanung durchzuführen und auf ein beschleunigtes Verfahren zu verzichten. Bestandteil des Verfahrens ist nun auch ein Umweltbericht. Stadtsprecher Reinhard Schenke teilte zudem mit, dass die Stadt sich für einen Erhalt des Ringlokschuppens einsetzen will. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Gebäude im Originalzustand erhalten bleiben muss, auch eine Integration des Gebäudes in einen öffentlichen Platz, wie im Entwurf von KAW Architekten vorgesehen, sei denkbar.
Die Gestaltung des Areals sollen in Zukunft der Bebauungsplan, ein Gestaltungshandbuch und der Masterplan, den KAW Architekten mit der EWE erarbeitet hat, regeln. So soll es beispielsweise keine Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel geben, während die Ansiedlung eines Nahversorgers nicht ausgeschlossen wird. Wird der Masterplan umgesetzt, dann werden auf dem EWE-Areal auch öffentliche Freiräume entstehen und ein kleiner Park im Dreieck zwischen Karlstraße und Neuer Donnerschweer Straße. Die zentrale Grundstruktur des Quartiers könnte ein Netz aus öffentlichen Freiräumen darstellen. Das Zentrum soll weitestgehend autofrei realisiert werden und auf diese Weise ein urbaner Aufenthaltsraum vom Pferdemarkt bis zum Willy-Brandt-Platz entwickelt werden. Der westliche Teil des EWE-Geländes wird weiter im Besitz des Energieversorgers bleiben. Dies betrifft auch den historischen Ringlokschuppen. Dieser soll laut Masterplan aber als identitätsstiftendes Merkmal des Areals erhalten bleiben. Die Mauern des Schuppens sollen in die neue Bebauung integriert werden. Die Stadt-Verwaltung will die Bauleitplanung am 16. März dem Bauausschuss vorstellen, offen ist weiterhin, wann die Bauarbeiten beginnen werden.

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