LzO
OLDENBURG
Dienstag

28

März

X-Cut
FZO Elektra

Aktuelles

Stadtteilzeitung Donnerschweer:
Das nächste Quartier: EWE-Areal am Bahnhof wird zum Büro-, Dienstleistungs- und Wohnort18.03.2017









TEXT UND FOTOS |
Christoph Kienemann

Zwischen ZOB und Ringlokschuppen wächst zurzeit noch Gras und parken einige Autos. Auf der Brachfläche, die im Besitz der EWE AG ist, soll in Zukunft jedoch einiges passieren. Bereits im Jahr 2014 führte die EWE, in enger Abstimmung mit der Stadt Oldenburg, einen städtebaulichen Wettbewerb durch, der die Zukunft für die Entwicklung des Quartiers klären sollte. Gesucht wurde ein Konzept, dass Richtwerte für die städtebauliche Neuordnung des EWE-Geländes liefern und das Gelände an die Innenstadt im Westen, Donnerschwee im Norden, das Bahnhofsviertel im Süden und den ZOB im Osten anbinden sollte. Die Jury, in der neben Baudezernentin Gabriele Nießen und Architekturexperten unter anderen die RatsvertreterInnen Hans-Peter Blöcker (CDU), Ursula Burdiek (SPD) und Sebastian Beer (Grüne) saßen, entschied sich für den Entwurf des niederländischen Architekturbüros KAW Architekten, den das Büro gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten nsp Christoph Schonhoff aus Hannover erarbeitet hatte.
Grundsätzlich soll das neue Quartier eine starke Ausrichtung auf Gewerbe und Dienstleistungen haben und zu einer kerngebietstypischen Durchmischung beitragen. Im Gegensatz zu den in der Vergangenheit entwickelten Flächen der Donnerschwee Kaserne oder der Nordseite des Alten Stadthafens, steht hier nicht die Schaffung neuen Wohnraumes im Vordergrund. Lediglich 25% der entstehenden Gebäudefläche soll als Wohnraum realisiert werden. Die Stadt erwartet zudem durch das neue Quartier Lärmemissionen von erheblichem Ausmaß. Daher wurde entschieden, eine vollumfängliche Bauleitplanung durchzuführen und auf ein beschleunigtes Verfahren zu verzichten. Bestandteil des Verfahrens ist nun auch ein Umweltbericht. Stadtsprecher Reinhard Schenke teilte zudem mit, dass die Stadt sich für einen Erhalt des Ringlokschuppens einsetzen will. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Gebäude im Originalzustand erhalten bleiben muss, auch eine Integration des Gebäudes in einen öffentlichen Platz, wie im Entwurf von KAW Architekten vorgesehen, sei denkbar.
Die Gestaltung des Areals sollen in Zukunft der Bebauungsplan, ein Gestaltungshandbuch und der Masterplan, den KAW Architekten mit der EWE erarbeitet hat, regeln. So soll es beispielsweise keine Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel geben, während die Ansiedlung eines Nahversorgers nicht ausgeschlossen wird. Wird der Masterplan umgesetzt, dann werden auf dem EWE-Areal auch öffentliche Freiräume entstehen und ein kleiner Park im Dreieck zwischen Karlstraße und Neuer Donnerschweer Straße. Die zentrale Grundstruktur des Quartiers könnte ein Netz aus öffentlichen Freiräumen darstellen. Das Zentrum soll weitestgehend autofrei realisiert werden und auf diese Weise ein urbaner Aufenthaltsraum vom Pferdemarkt bis zum Willy-Brandt-Platz entwickelt werden. Der westliche Teil des EWE-Geländes wird weiter im Besitz des Energieversorgers bleiben. Dies betrifft auch den historischen Ringlokschuppen. Dieser soll laut Masterplan aber als identitätsstiftendes Merkmal des Areals erhalten bleiben. Die Mauern des Schuppens sollen in die neue Bebauung integriert werden. Die Stadt-Verwaltung will die Bauleitplanung am 16. März dem Bauausschuss vorstellen, offen ist weiterhin, wann die Bauarbeiten beginnen werden.

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden.

Um hier Kommentare abgeben zu können müssen Sie sich erst Anmelden!

Benutzername:     Passwort:    

Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben oder Sie sich registrieren wollen Klicken Sie bitte hier.


Aktuelles

<i>Wochenzeitung DIABOLO:</i><br />Das eurpäische Herz schlägt seit Sonntag noch lauter in Oldenburg

Wochenzeitung DIABOLO:
Das eurpäische Herz schlägt seit Sonntag noch lauter in Oldenburg
27.03.2017

Das eurpäische Herz schlägt seit Sonntag noch lauter in Oldenburg, denn die Initiative Pulse of Europe hat die Huntestadt erreicht. Das Ziel der Initiatoren ist es, ein Zeichen zu setzen für den Erhalt des  …mehr…

Who killed Bruce Lee waren im Cadillac

Who killed Bruce Lee waren im Cadillac25.03.2017

Vor ausverkauftem Haus spielte die libanesische Band Who Killed Bruce Lee eine Turbo-Tanz Konzertmehr…

<i>MoX - Veranstaltungsjournal</i><br />Liebe Leserin, <br />lieber Leser!

MoX - Veranstaltungsjournal
Liebe Leserin,
lieber Leser!
24.03.2017

Sie ist in Sicht, die Sommerzeit. Am 27.3.2017 nehmen uns die Herrscher der Zeit zwischen 2 und 3 Uhr in der Nacht ein Stunde weg, und es wird morgens plötzlich wieder dunkel sein. Abends dagegen eine Stunde länger hell. Wie sinnvoll …mehr…

<i>Wochenzeitung DIABOLO:</i><br />Der Norden jazzt<br />jazzahead! 2017 beginnt im April

Wochenzeitung DIABOLO:
Der Norden jazzt
jazzahead! 2017 beginnt im April
23.03.2017

Die jazzahead!-Aktivitäten geraten von Jahr zu Jahr aufwendiger – was Jazz-Fans, Musiker, Labelvertreter und Szeneinsider alljährlich gegen Ende April in Scharen gen Bremen wallfahren lässt. Da immer neue …mehr…

Wochenzeitung DIABOLO:
Putzteufel in Aktion
Aktion „Oldenburg räumt auf!“ findet am Wochenende statt
23.03.2017

Der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Oldenburg (AWB) veranstaltet zum 18. Mal die Aktion „Oldenburg räumt auf!“ und sammelt Müll für eine saubere Umwelt und den guten Zweck. In diesem Jahr  …mehr…

Wochenzeitung DIABOLO:
Liebe Leserin,
Lieber Leser!
23.03.2017

Das könnte einem doch immer wieder die Schamesröte ins Gesicht treiben, wenn man sich vergegenwärtigt, wie weit die Politik, die Kirchen, die Gesellschaft in die Schlafzimmer ihrer Bürger und Bürgerinnen schaut. Wobei, das sei allerdings hier noch zugefügt, es aber immer darum geht, den Willen der …mehr…

<i>Wochenzeitung DIABOLO:</i><br />Am Anspruch vorbei?<br />Verkehrsausschuss diskutiert Planungen am EWE-Areal und Straßenausbaubeiträge

Wochenzeitung DIABOLO:
Am Anspruch vorbei?
Verkehrsausschuss diskutiert Planungen am EWE-Areal und Straßenausbaubeiträge
23.03.2017

Der Verkehrsausschuss des Oldenburger Stadtrates befasste sich auf seiner Sitzung am 20. März mit der Verkehrserschließung auf dem EWE-Areal am Hauptbahnhof, einer möglichen Neuregelung der…mehr…

Wochenzeitung DIABOLO:
Optimismus
Parteien wollen Kräfte bündeln
23.03.2017

Der Rechtspopulismus ist weiter auf dem Vormarsch und die Parteien fragen sich, was tun gegen Wilders, Le Pen und Kaczyński? Auf einer Pressekonferenz stellten Parteien aus dem sozialliberalen …mehr…

<i>Wochenzeitung DIABOLO:</i><br />Der Zeit voraus <br />Christian Wolf und die Oldenboten

Wochenzeitung DIABOLO:
Der Zeit voraus
Christian Wolf und die Oldenboten
23.03.2017

Mittlerweile ist es gar nicht mehr so sicher, ob auch in Zukunft Fahrzeuge mit Dieselmotoren noch in deutsche Innenstädte einfahren dürfen. Die Luft in Deutschland ist immer noch nicht  …mehr…

Wochenzeitung DIABOLO:
Zeichen für Europas Zukunft
Aktion „#PulseofEurope“ startet jetzt in Oldenburg
23.03.2017

Am Sonntag startete der „#PulseofEurope“, also der „Puls Europas“, in über 40 Städten in ganz Deutschland. In Oldenburg findet die Aktion zum ersten Mal diesen Sonntag statt und ein  …mehr…

<i>Wochenzeitung DIABOLO:</i><br />Schwierige Revolution<br />Kulturausschuss diskutiert Förderkriterien für Kultureinrichtungen

Wochenzeitung DIABOLO:
Schwierige Revolution
Kulturausschuss diskutiert Förderkriterien für Kultureinrichtungen
23.03.2017

Stadtverwaltung und Politik wollen die Kulturförderung auf neue Füße stellen. In Zukunft soll es Kriterien geben, nach denen sich die städtische Förderung richten soll. Doch bis diese Kriterien …mehr…

Wochenzeitung DIABOLO:
Kurz & knackig
23.03.2017

• Opferschutz-Webseite
• Spuren des Nationalsozialismus
• Babybühne
• Earth Hour 2017
• Vorstandswahlmehr…

Wochenzeitung DIABOLO:
Filmfestmarathon in Berlin
24-stündig Filme in der Niedersächsischen Landesvertretung
23.03.2017

Fortlaufend werben die Vertretungen der einzelnen Bundesländer in Berlin auch um unser aller Interesse. Mit Feuereifer machen sich ihre Veranstaltungen mal für diese und mal für jene Region stark, soll …mehr…

Anzeigenschluss für die nächste MoX

Anzeigenschluss für die nächste MoX21.03.2017

ist Donnerstag, der 23.3.2017 um 23:00 Uhr. Persönlich oder per Post...mehr…

Stadt für jedes Lebensalter: Netzwerk „Demografiefeste Kommune“ traf sich in Oldenburg

Stadt für jedes Lebensalter: Netzwerk „Demografiefeste Kommune“ traf sich in Oldenburg18.03.2017

Das Jahrestreffen des Netzwerkes „Demografiefeste Kommune“ der Körber Stiftung fand in diesem Jahr vom 13. bis zum 14. März in Oldenburg statt. Mehr als 50 Kommunen sind in dem Netzwerk vertreten, Oldenburg ist seit Ende 2016 Mitglied. Die Stadt erhofft sich durch den transkommunalen Austausch Impulse für die anstehenden Aufgaben im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel.mehr…

Unverzichtbar: Integrationslotsen in der Flüchtlingshilfe

Unverzichtbar: Integrationslotsen in der Flüchtlingshilfe18.03.2017

In der Oldenburger Flüchtlingshilfe arbeiten zurzeit über 100 ehrenamtliche HelferInnen in den verschiedensten Rollen. Eine besondere Rolle spielen dabei die IntegrationslotsInnen. Sie vermitteln Geflüchteten und MigrantInnen das Gefühl einer Oldenburger Willkommenskultur und helfen bei der ersten Orientierung in der Stadt. In Kooperation mit Ibis e. V. organisiert die Flüchtlingshilfe Oldenburg regelmäßig Kurse, in denen neue LotsInnen ausgebildet werden.mehr…

<i>Stadtteilzeitung Donnerschweer:</i><br />Das nächste Quartier: EWE-Areal am Bahnhof wird zum Büro-, Dienstleistungs- und Wohnort

Stadtteilzeitung Donnerschweer:
Das nächste Quartier: EWE-Areal am Bahnhof wird zum Büro-, Dienstleistungs- und Wohnort
18.03.2017

Das EWE-Areal in Donnerschwee ist neben dem Alten Stadthafen das letzte innerstädtische Gelände, das noch nicht mit einer Wohn- oder Dienstleistungsbebauung versehen ist. In den kommenden Jahren wird sich dies jedoch ändern, auch zwischen ZOB und Ringlokschuppen wird dann ein „Quartier“ entstehen, das den Schwerpunkt auf Büro-, Dienstleistungs- und Gewerbenutzung legen, aber auch bedarfsgerechten Anteil an Wohnraum schaffen soll.mehr…

<i>Stadtteilzeitung Donnerschweer:</i><br />Großprojekt: OOWV startet Bau von zwei neuen Faultürmen

Stadtteilzeitung Donnerschweer:
Großprojekt: OOWV startet Bau von zwei neuen Faultürmen
18.03.2017

Oldenburgs Abwässer werden an der Wehdestraße geklärt. Hier wird sich in Zukunft jedoch einiges ändern, denn der OOWV investiert hier 14 Millionen Euro in den Bau von zwei neuen Faultürmen. Mit dem Großprojekt will sich der OOWV frühzeitig auf neue Anforderungen in der Klärschlammverwertung einstellen.mehr…

<i>Stadtteilzeitung Donnerschweer:</i><br />Kulturelle Begegnungen: Der Verein Jugendkulturarbeit in Donnerschwee

Stadtteilzeitung Donnerschweer:
Kulturelle Begegnungen: Der Verein Jugendkulturarbeit in Donnerschwee
18.03.2017

Die Zeiten, in denen Konflikte in Europa durch Soldaten gelöst wurden, gehören zum Glück der Vergangenheit an. Heute pflegen die Menschen in Europa kulturellen Austausch und lernen sich untereinander kennen. Der Verein Jugendkulturarbeit in Oldenburg leistet hierzu seit seiner Gründung im Jahr 1995 einen großen Beitrag. In der Schlieffenstraße kommen Jugendliche aus ganz Europa zusammen und tauschen sich in Theater- oder Kulturprojekten aus.mehr…

Plattopolitische Mucke! <br />„Parammel – dat Dübbelkunzert“ im headcrash

Plattopolitische Mucke!
„Parammel – dat Dübbelkunzert“ im headcrash
17.03.2017

Alles kein Gegensatz: Dank Plattart-Festival geht dieser Tage in und um Oldenburg mal wieder zusammen, was man als Außenstehender wohl kaum zusammenbringen würde – Eiche rustikal und Punkrock, Grünkohl und Erotik, coole Haarkunst und tolldreist heiße Mucke.mehr…

1 bis 20 von 2609 Meldungen       << < [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] ... > >>
Foto:
Sonne am Marktplatz

Hier geht es zu den aktuellen Ausgaben

Suche:

direkte Antwort ohne Umwege!

Veranstaltungen

Datum bis
Kategorie
Ort
Location
Festival

Kleinanzeigen