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Wochenzeitung DIABOLO:
Boxen und Business09.11.2017



Regina Halmich über Boxen und Business: Wie man Weltmeister wird und wie man es bleibt. Wie man sich immer wieder neu zum Erfolg motiviert, Grenzen überwindet und sich als Frau in einer Männerwelt zu Anerkennung durchboxt. Ein Leben zwischen Leistung, Coolness und sehr viel Beharrlichkeit.

DIABOLO: Frau Halmich, was bedeutet für Sie Erfolg?
Halmich: Wenn man sich ein Ziel gesetzt hat, alles dafür geleistet hat, um es zu erreichen und dann erlebt, dass es sich gelohnt hat. Der Kampf, die kontinuierlichen Vorbereitungen, das Fokussieren auf dieses Ziel, vieles nur diesem unterzuordnen – und dann hat man es wirklich erreicht. Das ist ein wunderbares Gefühl von Erfolg!
DIABOLO: Was war Ihr größter Erfolg im Leben, und welche Ihre bitterste Niederlage?
Halmich: Lassen Sie es mich in der umgekehrten Reihenfolge beantworten: Als ich in Las Vegas meinen allerersten WM-Kampf verlor. Es war so bitter. Ich hatte dieses große Ziel verfehlt – und ich erlebte eine ungeheure Schadenfreude um mich herum. Wer wollte schon Frauen im Ring sehen? So titelte damals eine große deutsche Tageszeitung. Aber ich bin wieder aufgestanden. Habe aus meiner Niederlage gelernt – und im wahrsten Sinne des Wortes neu angegriffen. Und gesiegt. Damit begann meine Karriere. Mein größter Erfolg also? Ich wurde Weltmeisterin und blieb es zwölf Jahre lang. Mir ist gelungen, es allen zu zeigen. Aus dem hämisch belächelten Nischendasein des Frauen-Boxens entwickelte sich eine ungeheure Popularität, die bis heute anhält. Frauen haben den Boxsport für sich entdeckt. In diesem Punkt möchte ich einmal ganz unbescheiden sein und sagen: Das ist auch mein Erfolg!
DIABOLO: Was hat Sie von klein an zum Erfolg motiviert – in einer längerfristigen Perspektive, aber auch kurzfristig, wenn man nach einem harten Schlag wieder aufstehen muss?
Halmich: Ich war immer schon eine Kämpferin. Bereits als kleines Mädchen wollte ich Dinge, die mich interessierten, nicht nur verstehen, sondern auch gründlich erforschen. Nicht immer zur Freude meiner Eltern übrigens. Schon sehr früh wusste ich, dass es sich lohnt, für seine Ziele zu kämpfen. Es ist nicht schlimm, mal zu verlieren – aber man muss wieder aufstehen können. Ich wollte nicht akzeptieren, dass Niederlagen grundsätzlich unvermeidlich und im Besonderen „unabänderlich“ sind. Besonders wenn dem vorausgeschickt wurde: „Das schaffst du nicht“ oder „das ist nun mal nichts für Mädchen“. Das spornt auch an.
DIABOLO: Boxen ist allerdings nach wie vor eine Männerdomäne. Mit welchen besonderen Schwierigkeiten ist man dort als Frau konfrontiert?
Halmich: Als junges Mädchen wollte ich eigentlich Amateurin werden. Damals wurde allerdings allen Frauen vom Deutschen Amateur Boxverband die Lizenz dazu verweigert. Also entschied ich mich, Profi zu werden. Das war damals eigentlich noch ein Ding der Unmöglichkeit. Und ich wurde zunächst nicht ernst genommen. Bei Universum Box Promotion (damals einer der größtem Profiställe, „Tiger“ Klitschkos & Co.) bekam ich  dann aber dennoch meine Chance, nachdem ich lange genug genervt hatte. Und diese Chance nutzte ich. Ich trainierte genauso so hart wie die „großen“ Jungs. Allerdings habe ich viele Jahre lang im Verhältnis zu den Männern nur ein sehr, sehr kleines Geld verdient. Doch die bösen Pressestimmen wurden allmählich immer leiser und schlugen schließlich in Anerkennung und eine (meist) faire Berichterstattung um. Als meine Kämpfe dann im ZDF gezeigt wurden, hatte ich es endlich geschafft: Ich wurde als Sportlerin wahrgenommen und nicht „nur“ auf das Thema Frau reduziert.
DIABOLO: Was war in dieser Hinsicht die schwierigste Erfahrung, die Sie machen mussten? Und wie sind Sie damit umgegangen?
Halmich: Die Erfahrungen in dieser harten Zeit waren schon recht vielfältig. Eine Mischung aus Skepsis, offener Ablehnung, Sexismus und einer unwissenden Ignoranz. Lassen Sie mich ein kleines Beispiel erzählen: Ich kämpfte in Kiew, der Heimatstadt der Klitschkos. Nach meinem Kampf durfte ich aber nicht zur Pressekonferenz, weil der Bürgermeister der Stadt sagte: Frauen gehören an den Herd und ins Bett – aber nicht in den Box-Ring. Wie ich damit umgegangen bin? Mit Leistung, Coolness und sehr großer Beharrlichkeit. Das hat kurz- und auch langfristig geholfen.
DIABOLO: Vielleicht nicht ganz so extreme, aber dennoch ähnliche Probleme kennen viele Frauen aus der normalen Berufswelt, vor allem auf dem schwierigen Parkett der Führungsetagen. Haben Sie einen speziellen Tipp fürs Durchboxen in der männlichen Welt aus Konkurrenz und Erfolgsstreben? Was würden Sie jungen Frauen raten, die ins Berufsleben starten und einen Chefsessel im Visier haben?
Halmich: Fokussieren Sie unbedingt Ihr Ziel, leisten Sie immer Hervorragendes und weisen Sie auf Ihre Leistungen auch deutlich hin. Frauen neigen leider immer noch dazu, sich selbst klein zu machen, ihre Erfolge weniger an die große Glocke zu hängen als Männer und Misserfolge überzubewerten. Wenn Sie aber klasse sind, zeigen und sagen Sie es vernehmlich. Fordern Sie sichtbare Formen der Anerkennung und – nicht zu vergessen –„Belohnung“ ein. Lassen Sie sich nicht auf ein „nur“ reduzieren.
DIABOLO: Gibt es Unterschiede zwischen der weiblichen und der männlichen Boxwelt?
Halmich: Ja, wie woanders auch: vor allem die Bezahlung.
DIABOLO: Wie viel Respekt muss man im Ring vor dem nächsten Gegner haben, und ab welchem Punkt ist es vielleicht besser, sich nicht zu viele Gedanken über das Gegenüber zu machen?
Halmich: Jeder Gegner muss ernst genommen werden. Das ist ein sehr wichtiger Grundsatz. Aber die Vorbereitung auf die Begegnung, die Analyse, die Strategie des Bezwingens hat vor dem eigentlichen Kampf stattgefunden. Im Ring muss der Kopf dann absolut klar und frei sein.
DIABOLO: Haben Sie im Ring Dinge gelernt, die für die Kämpfe draußen hilfreich waren? Was lehrt das Boxen beispielsweise über Wettbewerb und Konkurrenz sowie den Umgang mit ihnen in der Welt außerhalb des Rings?
Halmich: Das Einschätzen des Gegners, das Analysieren seiner Stärken und Schwächen sind wichtig. Man muss sich eine eigene Strategie zurechtlegen. Das kontinuierliche Training, um das eigene Ziel zu erreichen, ist unerlässlich. Und auch: Auf Rat und Unterstützung des eigenen Teams zu hören, auch Unpopuläres anzunehmen und umzusetzen. Claqueure helfen einem nicht weiter.

Interview  |  Dr. Eva Tenzer

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