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Wochenzeitung DIABOLO:
Neue Bäder? Bäderlandschaft in Oldenburg könnte vor Veränderungen stehen02.11.2017



Die Bäderlandschaft der Stadt Oldenburg soll in den kommenden Jahren umfassend saniert und den aktuellen Anforderungen angepasst werden. So lautet das Ergebnis einer Analyse des Planungsbüros PROFUND Consult, die im Auftrag der Stadtverwaltung durchgeführt wurde. Das Gutachten empfiehlt dabei im Kern die Sanierung der bestehenden Oldenburger Bäder und den Neubau eines Gesundheits- und Vitalbades am Standort Flötenteich. Das Freibad im Stadtnorden soll dafür aufgegeben werden.

Für die Oldenburger Stadtverwaltung war es an der Zeit, sich mit der Zukunft der städtischen Bäder zu befassen. Letztmals hatte die Stadt sich im Jahr 2000 zum Bau des Olantis-Bades entschlossen und dafür die Sanierung der Bäder in Eversten, Kreyenbrück und am Flötenteich auf die lange Bank geschoben. „Dieser Weg hat sich als richtig erwiesen. Das Olantis ist zum Flaggschiff unserer Bäderlandschaft geworden, jetzt müssen wir die Frage beantworten, wie es mit den Bädern in den Stadtteilen weitergehen soll“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann auf der Pressekonferenz zur Vorstellung der neuen Bäderstrategie. Als man sich zum Bau des Olantis entschloss, war die Stadt in einer finanziell schlechten Situation, da sich die Lage nun gebessert habe, könne man sich nun um die Weiterentwicklung der städtischen Bäder kümmern. Den ersten Schritt dazu stellt nun das Gutachten von PROFUND dar, das den Auftakt zu einer Diskussion in den politischen Gremien darstellen soll. „Insgesamt stellt das Gutachten des Büros PROFUND für Oldenburg eine ausreichende Versorgung mit Bädern fest, allerdings kommen auf die Stadt in den kommenden Jahren erhebliche Kosten für die Sanierung der einzelnen Bäder zu. Deshalb ist es richtig, jetzt die Weichen für die Zukunft zu stellen“, ergänzt die Erste Stadträtin Silke Meyn. Die Gutachter haben sich mit dem Bestand der Bäder in der Stadt auseinandergesetzt und auch die zukünftigen Bedarfe und Ansprüche an eine moderne Bäderlandschaft abgeglichen. Für Oldenburg ergibt sich dabei ein Sanierungsaufwand in den Stadtteilbädern in Eversten und Kreyenbrück von jeweils 3,5 Millionen Euro. Zudem fehlt in der Stadt ein Bad, das Angebote im Gesundheitsbereich anbietet, aber gerade hier sehen die Gutachter einen Trend für die Zukunft. Weiterhin schlägt sich auch in Oldenburg ein allgemeiner Trend nieder: Freibäder werden zurzeit immer weniger besucht und nachgefragt. Von dieser Ausgangslage verglich das Gutachten mehrere Szenarien für die Entwicklung der Bäderlandschaft. Einerseits die komplette Sanierung des Bestandes, hierfür würden über 14 Millionen Euro an Investitionskosten auf die Stadt zukommen. Die günstigste Variante stellt das weitere Ausbleiben von Investitionen dar, sie kommt aber aufgrund des Zustandes der Bäder nicht infrage. In der teuersten Variante könnten alle Stadtteilbäder neu gebaut werden, ein Gesundheits- und Vitalbad am Flötenteich entstehen und das Freibad erhalten werden. Stattdessen empfehlen die Gutachter jedoch, die Aufgabe des Freibades am Flötenteich und des Stadtteilbades in Eversten. Am Flötenteich soll dann ein neues Gesundheits- und Vitalbad entstehen, das den Wegfall des Bades in Eversten für den schul- und Vereinssport kompensieren soll. Das Stadtteilbad in Kreyenbrück soll in dieser Variante saniert werden. Diese Variante würde mit Investitionskosten von 14,6 Millionen Euro zu Buche schlagen. Laut Gutachten ist ein Neubau einer reinen Sanierung vorzuziehen, da die Kosten einer Sanierung mittlerweile auf dem Niveau eines Neubaus liegen würden, jedoch nur durch einen Neubau auf die Anforderungen der Zukunft reagiert werden könne. Die Kosten für den Neubau des Gesundheits- und Vitalbades werden derzeit mit ca. 9 Millionen Euro veranschlagt. „Damit verbessern wir nicht nur das Angebot für alle Oldenburgerinnen und Oldenburger, sondern auch ganz gezielt in einem Segment, in dem die Gutachter Verbesserungsmöglichkeiten gesehen haben“, so OB Krogmann. Das Gutachten wurde neben der Öffentlichkeit auch der Politik vorgestellt, die letztlich die Entscheidung für Neubau und Sanierung treffen muss.

Text und Foto | Christoph Kienemann

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